Eifelpokal 2007

Nach der Begrüßung durch den Prüfungsleiter Herrn Kiszio und das Bläserkorps "HohesVenn" kam es zur Verlosung.....????      Natürlich... Los-Nr 1

Bald hatten wir selbständig den Anschuss gefunden. Um 9.45 Beginn der Fährtenarbeit.

Konzentriert nahm Wilhelm die Fährte auf und nach ca. 20 Metern war, so weit man sehen konnte, der Waldboden über Nacht von den Sauen durchgegrubbert worden. ( Der Revierbeamte Herr Melchior musste wohl sein Wild  (Reh-, Rot- und Schwarzwild) aus dem Feld wieder ins Revier zur Brunft und leckeren Eichelmast gerufen haben.... und seeeehr viele waren gekommen!!!). Unser gesamtes Fährtengelände war bis ca. 100m vor dem Stück völlig auf den Kopf gestellt. Nicht nur, dass alles durchwühlt war! Nein, auch hatten die Sauen in einem Feuchtgebiet eine neue Suhle direkt im Fährtenverlauf angelegt und im großen Umkreis Mahlbäume für Groß  und Klein geschaffen. Überall roch es nach Sauen, es war zum verzweifeln. Gemeinschaftlich haben Wilhelm und ich  uns durch das Chaos gearbeitet. Nachdem wir endlich einen Rückeweg und einen Graben überwunden hatten, wurde es wieder „normaler“ und wir fanden um11.35 zum Stück. Erschöpft aber zufrieden konnten wir dem Richter-Obmann Herrn Zander 3 der 5 Verweiserpunkte überreichen. Ergebnis: Waidmannsheil, aber wegen Zeitüberschreitung:    NICHT BESTANDEN.

Besser erging es Frau Dr. Görig mit ihrer "Ziska vom Dienei". Das  Gespann verbrauchte sehr viel Zeit im Anschussbereich, da die junge Führerin ihrer Hündin nicht glauben wollte. Nachdem sich Ziska dann endlich durchgesetzt hatte, ging alles „ganz zügig“ und beide waren glücklich. 3 Min. vor Zeitlimit mit 3 Verweisern  am Stück.    Super!!   Waidmannsheil .

Die beste Arbeit zeigte Los-Nr 6. Mein langjähriger Teckelfreund aus Belgien: Etienne Brassine mit seiner erfahrenen "Peggy du Clos aux  Lievres". Sie fanden alle 5 Verweiser in der Zeit, und wurden somit verdienter „Schweiß-Sieger“ am 1. Tag des EIFELPOKALS.

Beim gemeinsamen Abendessen wurde dem glücklichen Etappensieger ein wunderschöner Humpen überreicht.

(Noch mehr hat es Etienne gefreut: „Endlich mal wieder einen ROMINTENER geschlagen zu haben“. Trotzdem, für diese Super Arbeit ein dickes Waidmannsheil!!!  (und wir treffen uns hoffentlich bald wieder.....!)

 

Am 2.Tag zur Waldsuche  „tauschten“ Etienne und ich die Plätze. Bei der Verlosung zog er die Nr.1 und ich  Nr. 6. Das “zur Prüfung geladene Wild“ war im Revier geblieben, und so fand jeder Hund in seiner Parzelle und konnte beurteilt werden.
Wilhelm fand Rotwild. Er folgte dem Hirsch mit Kahlwild ca.1,5km mit herrlichem Fährtenlaut und kam nach 55 Min. völlig erschöpft auf seiner Fährte zu mir zurück. Wir waren sehr stolz und zufrieden mit der super Arbeit, ABER leider wegen Überschreiten des Zeitlimits (30 Min.): DURCHGEFALLEN

Etienne und Peggy fanden 5 Sauen und überzeugten mit vollen Punkten. Auch Frau Dr. Görig mit Ziska fanden Sauen und Rotwild und erhielten volle Punktzahl. Lediglich bei den Abrichtefächern zeigte Frau Görig bessere Nerven und Risikobereitschaft. Sie führte ALLES, auch Leinenführigkeit frei, legte Ziska geschickt frei ab und hatte somit alle 100 Punkte. Dadurch wurde dieses Supergespann Tagessieger bei der Waldsuche und mit 3 Verweisern vom Vortag „Vize-Eifelpokalsieger".

Etienne und Peggy erreichten 96 Punkte (Leinenführigkeit angeleint). Mit den 5 Verweisern vom Vortag wurden sie verdiente  Eifelpokalsieger 2007

  

Beiden Gespannen Herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil von allen Romintenern!

So ein beiendruckendes Wochenende mit solchen Ergebnissen ist aber nur durch den unermüdlichen Einsatz der arbeitenden Mitglieder der Gruppe Aachen-Dreiländereck möglich.

Unser besonderer Dank geht an:

den Prüfungsleiter und die Revierbeamten Melchior
 

Die gute Seele der Gruppe Frau Kiszio
 

  

Die unermüdlichen fairen Fährtenlegern  Frau  Quassowski und Herr Reuter
 

Der überragenden Marketenderei mit Frau Kiszio, Frau Reuter und Frau Böse
 

Den Richtern
 

Obmann Herr Martin Zander
  

Herr Leo Kosten
 

Herr Ralph Quassowski
  

    

Lieber Herr Reuter und Frau Dr. Görig: Vielen Dank für eure Unterstützung beim Suchen nach mir, aber meine Rückfährte ging nicht über Waldwege....
  

DANKE  euer Manfred Siekmann mit Wilhelm von Rominten

 

Der Eifelpokal ist eine außergewöhnliche Prüfung mit den beiden jagdlichen  Extremen SchwhK ohne Richterbegleitung und Waldsuche. Da bei vielen Gruppen ja sehr erfolgreich beide Prüfungen abgehalten werden, bin ich sicher, dass sich in den kommenden Jahren viele der erfolgreichen Gespanne dem Eifelpokal stellen.Wir sehen uns!!!!

                                                                  Euer Wilhelm von Rominten